Download zum Verbreiten:  Word und PDF

 

69. Schritte zur Protestantisierung der katholischen Kirche

https://www.youtube.com/watch?v=qBvQkxEHz6g

Un Café con Galat - Pasos En La Prostestantización De La Iglesia

 

zur Fortsetzung - Hier!

0:00 bis 5:33

Dr. Galat sagt: “In der vorigen Sendung mit dem Namen “Wie können wir wissen, dass Jesus Gott ist?” (28.11.2018) wurde ein Fehler begangen. Aufgrund eines Fehlers bei der Bearbeitung wurde gesagt, dass die Herkunft/Natur Jesu halb menschlich und halb göttlich sei. Das ist aber ein Fehler, denn Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch, also wahrlich und ganz Gott und wahrlich und ganz Mensch.

 

4:04

 

Die Protestantisierung der katholischen Kirche ist ein schon in Gang gesetztes Ereignis. Dies wird durch das aktuelle falsche Papsttum beschleunigt. Wir müssen klarstellen, dass dieser Prozess der Protestantisierung viel früher anfing, bevor der argentinische Bischof Bergoglio zum Papst (gemacht) wurde (nach Rom kam). Deswegen werden wir in dieser Sendung eine Auflistung der Faktoren machen, welche die Reihenfolge der Ereignisse bestimmt haben, die jetzt das Ziel fast erreicht haben, also alles, was katholisch ist, wurde/wird weiter protestantisiert. Mit anderen Worten, die Protestantisierung wird aufgezwungen.

 

4:48

 

Mitte des letzten Jahrhunderts hat dieser Prozess angefangen, und zwar in Etappen, die durch die folgenden zehn Ereignisse gekennzeichnet sind.

 

Die 10 Schritte sind:

1. Die Eliminierung der Priestersoutane;

2. Die Frauen benutzen keine Kopfbedeckung (Schleier) mehr in der Kirche;

1 Kor 11, 10: “Deshalb soll die Frau ein Machtzeichen auf dem Haupte haben um der Engel willen.”

3. Die Handkommunion;

4. Die Dezentralisierung des Tabernakels;

5. Die Reduzierung und fast das Verschwinden des priesterlichen Gebetslebens, indem man das Brevier nicht mehr betet;

6. Nachlassen der Marienverehrung;

7. Verschwinden der religiösen Bilder und der Verehrung der Heiligen;

8. Eliminierung der Heiligen Musik;

9. Die Erlaubnis, dass die unbußfertigen Ehebrecher die Heilige Kommunion (siehe Amoris Laetitia, Fußnote 351) empfangen dürfen;

10. Falsche Ökumene und die Abschaffung der Heiligen Eucharistie.”

 

von 5:33 bis 8:37

Dr. Galat sagt weiter: “Jetzt werden wir jeden Punkt der Liste kommentieren.

 

6:01

 

1. Die Eliminierung der Priestersoutane

 

Ohne das Ordenskleid ist es unmöglich, den Mönch zu erkennen. Das Ordenskleid macht den Mönch nicht heilig, aber es unterstützt und schützt die Heiligkeit, die der Priester im Herzen trägt.

Wenn der Priester die Soutane nicht trägt, könnte er in unangemessenes Verhalten fallen. Er läuft eben wegen seiner Soutane nicht in die Falle.

 

6:32

 

Das tugendhafte Verhalten stützt sich nicht nur auf die Soutane. Wir sind Menschen und die Priester brauchen äußere Hilfe, um die Versuchung zu überwinden.

Soutane zu tragen, bedeutet nicht tugendhaft zu sein, aber es ist eine wunderbare Hilfe, um sich tugendhaft zu verhalten/um die Tugend zu erfüllen.

 

6:51

 

Überlegen wir uns jetzt, was geschehen würde, wenn wir die Polizisten nicht identifizieren könnten, weil sie keine Uniform tragen. Und wenn bei den Soldaten das gleiche geschehen würde? Sie benutzen ihre Uniformen wegen ihrer Identität. Die Priester brauchen eben deswegen die Soutane.

Das Innere braucht externe Zeichen. Die Wichtigkeit des Ordenskleids wird in der Heiligen Schrift gezeigt, wenn da steht, dass Christus, der Ewige Hohe Priester eine Tunika ohne Naht trug. Dies ist ein Zeichen der Vollkommenheit. Die Soutane bedeutet, dass der Priester Christus geweiht ist und er Ihm gehört. Diese ist eine große Tradition in der Kirche.

 

7:28

 

Beim Konzil von Braga (VI. Jahrhundert) wurde die Soutane als obligatorisch erklärt. Noch zwei Konzilien haben diese Pflicht bestätigt und anschließend hat das Konzil von Letran dies endgültig festgesetzt. Man hat den Klerikern unangemessene Kleider verboten.

Das Ordenskleid ist deswegen sehr wichtig für die Identität des Priesters. Diese Identität wurde Mitte des letzten Jahrhunderts verletzt als die Soutane anfing zu verschwinden, und zwar unter dem Vorwand, dass diese altmodisch bzw. ein Symbol der alten Zeiten sei. Diese Behauptung ist ein Fehler, denn die Soutane ist nicht das Ergebnis einer Mode. Diese ist ein Zeichen, welche die priesterliche Realität manifestiert. So wie das Kreuz Christi auch nicht eine Mode ist und nicht altmodisch werden kann. Bei der Soutane ist es genau das gleiche.”

 

8:37

 

Von 8:37 bis 10:57

8:46

 

Dr. Galat sagt weiter: “Oft brauchen die Leute einen Priester, und die einzige Form, diese zu identifizieren, ist die Soutane. Aber die Soutane ist bei vielen Gelegenheiten ein Schutz für den, der sie trägt, denn die Menschen respektieren sie. Die Leute hüten sich davor, die Soutane mit etwas Unanständigem in Zusammenhang zu bringen.

Der Priester wurde geweiht, d.h., dass dieser aus der Welt genommen und für Gott aufbewahrt/reserviert wurde. Und die Soutane zeigt dies in der Öffentlichkeit.

Die Soutane ist unter dem Vorwand der Aktualisierung der Kirche verschwunden. Dies bezog sich aber auf die Heiligkeit und Reinheit der Kirche und zwar mit externen Manifestationen, welche ihre Werte hervorheben, wie die Zentralisierung des Tabernakels, die Soutane, die kniende Mundkommunion, die Kopfbedeckung der Frauen in der Kirche, etc. Also das Wachstum der Kirche bezog sich auf die Tugenden und die Heiligkeit, um sich mit einer zunehmend verdorbenen Welt auseinanderzusetzen, die alles verdarb.

Diese Aktualisierung wurde so interpretiert, dass man die Kirche der zunehmend säkularisierten Welt anpassen sollte. Aber es ging hierbei in Wirklichkeit um eine Anpassung an den Willen Gottes. Das Ergebnis dieser Verwechslung ist die Desakralisierung des Priestertums, die sich als Beschleuniger der Säkularisierung in anderen Bereichen der Kultur manifestiert hat. Die Soutane ist vor allem dazu da, Gott zu gefallen. Deswegen ist diese ein Werkzeug, das am Kampf gegen den Teufel und das Fleisch teilnimmt. Die Soutane ist die Festkleidung des Priesters, um sich mit dem Kreuz zu vereinen. Dies ist ein Zeichen der Differenzierung.

Dies bedeutet gleichzeitig ein Skandal für die einen und eine Dummheit für viele andere. Aber in Wirklichkeit bedeutet dies Mut und Akzeptanz Gottes mitten auf dieser Welt, die voller Dunkelheit und Sünde ist. Die Soutane predigt ständig Christus, Der das Licht ist und die Vergebung der Sünden.”

 

von 10:57 bis 13:39

11:20

 

Sir 19:29 "Am Aussehen wird der Mensch erkannt, und an den Mienen des Gesichtes kennt ihn wohl der Weise."

 

Dr. Galat sagt dazu: “Es ist nötig, den Priester von den Laien zu unterscheiden. Die Letzteren können sich so anziehen wie sie wollen. Aber die Priester sollen als Priester erkennbar sein.

Sogar in den heidnischen Gesellschaften tragen die Buddhisten stolz besondere Kleider. So werden diese von den einfachen Gläubigen unterschieden. Warum soll man dann die “Entsoutanisierung” unserer Kleriker als ein Zeichen des Fortschritts sehen?

Damit ihr es deutlich versteht, zeigen wir euch jetzt die Meinung eines autorisierten Kardinals, nämlich von Kardinal Rymond Leo Burke. Er ist eminent/herausragend nicht nur aufgrund seiner Weisheit, sondern auch wegen seiner eisernen Einstellung bei der Verteidigung der dogmatischen Tradition und des Sakraments der Eucharistie gegenüber der Problemstellung und der Konsequenzen von Amoris Laetitia."

Kardinal Leo Burke: “Die Soutane ist ein Zeichen, dass der Priester Christus und dem Volk Gottes vollkommen gehört. Dies ist ein sehr traditionelles Zeichen. Die Priester haben immer die Soutane getragen. Ich hoffe, dass heute das Tragen der Soutane wieder Alltag wird. Wir leben in einer vollkommen säkularisierten Gesellschaft. Und genau deswegen brauchen wir mehr denn je diese Zeichen der Gegenwart Gottes unter uns. Diese kleinen Zeichen haben viel mehr Bedeutung heute als in der Vergangenheit.

 

13:18

 

Auf der Welt gibt es keine heiligen Zeichen. Die Welt selbst läuft in eine säkulare, praktisch atheistische Richtung.”

von 13:39 bis 19:20

16:17

 

2. Die Frauen tragen nicht mehr die Kopfbedeckung (den Schleier) in der Kirche

 

Dr. Galat sagt dazu: “Die Kopfbedeckung der Frauen in der Kirche hat Mitte des letzten Jahrhunderts angefangen zu verschwinden. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen heutzutage, welche die Menschen für altmodisch halten.

 

17:15

 

Die Theologen haben die Kopfbedeckung (Schleier) angegriffen, denn sie meinten, diese wäre eine Mode aus der Zeit des Heiligen Paulus gewesen. Diese Theologen liegen falsch! Der katholische Glaube hängt bei der Eucharistie nicht von der Mode ab. Das Tragen des Schleiers in der Kirche bedeutet Respekt vor der Heiligen Eucharistie. Dieser Respekt soll durch konkrete Formen (auch externe) der Ehrfurcht manifestiert werden.

 

17:10

 

Eine Frau, die sich den Kopf in der Kirche bedeckt, bedeutet, dass sie vollkommen gehorcht und sich Gott unterwirft, Der im Tabernakel ist, und ganz besonders bei der Heiligen Messe.

 

17:21

 

1 Kor 11, 11-17: “Jedoch ist weder der Mann ohne die Frau noch die Frau ohne den Mann im Herrn. 12 Wie nämlich die (erste) Frau vom Manne stammt, so ist (seither) der Mann durch die Frau; alles aber kommt von Gott. 13 Urteilt selbst: Ist es schicklich, daß eine Frau unverschleiert zu Gott bete? 14 Lehrt euch nicht die Natur selbst, daß einem Manne langes Haar zur Unehre gereicht, 15 wenn aber die Frau langes Haar trägt, es ihr eine Zierde ist? Die Haare sind ihr ja zum Schleier gegeben. 16 Wenn jedoch einer glaubt, streitsüchtig auf seiner Meinung bestehen zu müssen, der wisse: Wir haben einen solchen Brauch nicht und auch nicht die Gemeinden Gottes.”

 

Wer diesen Worten widerspricht, sucht sich eine ähnliche Strafe als diese, die bei der Offenbarung des Johannes beschrieben wird. Diese ist bestimmt für diejenigen, die das Wort Gottes verringern.

 

Offb 22, 18-19: “Ich erkläre jedem, der die Prophetenworte dieses Buches hört: Wenn jemand hierzu etwas hinzufügt, so wird ihm Gott zufügen die Plagen, die in diesem Buche geschrieben stehen. 19 Und wenn jemand von den Worten dieses Prophetenbuches etwas ausstreicht, so wird ihm Gott seinen Anteil streichen am Lebensbaum und an der heiligen Stadt und an dem, was in diesem Buche steht.”

 

19:03

 

Die Theologen, die gegen den Schleier in der Kirche gepredigt haben, haben dem Wort Gottes sein Zeichen genommen, durch das die Frauen ihren Respekt vor der Heiligen Eucharistie manifestierten/manifestieren.”

von 19:20 bis 23:55

Dr. Galat sagt weiter: “Cristina García, eine fromme Spanierin sagt diesbezüglich: “Das Tragen des Schleiers in der Kirche ist nötig, um Gott zu verehren. Es ist eine sehr antike Gewohnheit, denn die Frauen schmückten damals ihr Haar mit Perlen und Goldfäden, und der Schleier ist das Gegenteil davon. Der Schleier zeigt, dass die Seele der Frau viel wertvoller/reicher ist als all dieser externe Schmuck. Durch den Schleier verbirgt man das Physische, um zu zeigen, dass diese Seele eine tugendhafte Seele ist, die sich nur für die Dinge Gottes interessiert. So eine Seele ist die bevorzugte Seele Gottes.”"

 

20:01

 

3. Die Handkommunion

 

20:11

 

Dr. Galat erklärt: “Der Tausch der knienden Mundkommunion gegen die stehende Handkommunion ist der dritte Faktor, der uns zur Protestantisierung der katholischen Kirche führt. Das Gravierendste dabei ist, dass dies das Ergebnis eines großen Betruges gewesen ist.

Paul VI. hat die Handkommunion erlaubt, aber dies wurde durch die freimaurerischen Machenschaften eines seiner Mitarbeiter vollzogen, und zwar durch Msgr. Anibal Bugnini, Sekretär der Kommission für die Reform der Liturgie nach dem II. Vatikanum.

Papst Paul VI. hatte eine Umfrage in der universalen (katholischen) Kirche angeordnet, um zu bestimmen, wie man die Kommunion empfangen sollte. Die meisten Diözesen auf der Welt stimmten für die kniende Mundkommunion. Bugnini sagte aber Paul VI. das Gegenteil. Er hat das Ergebnis der Umfrage manipuliert.

 

21:11

 

Als der Papst den Betrug von Bugnini merkte, war es zu spät, um alles rückgängig zu machen. Heutzutage haben fast alle Kirchen die Kniebänke/Gebetsbänke abgeschafft.

Anibal Bugnini hat sein unrechtmäßiges Vorgehen gebeichtet und er bat um Vergebung vor seinem Tode. Der Schaden war aber schon vollzogen. Dies ist ebenfalls ein Faktor zur baldigen Protestantisierung der katholischen Kirche.

Die bekannte amerikanische Ordensfrau Mutter Angelika, Klarissin, ist die Gründerin des katholischen Senders EWTN. Sie sprach über diejenigen, die Ausreden suchen für die stehende Handkommunion."

 

22:26

 

Mutter Angelika (Januar 1994): “Jetzt wird mir gesagt, dass ich rückwärts laufe, weil ich dieses Ordenskleid trage. Aber die Leute, die mich kritisieren, gehen bis zum vierten Jahrhundert zurück, denn sie sagen, man soll stehen (um die Heilige Kommunion zu empfangen). Und wisst ihr, was ich denen sage? Sie meinen, dass wir jetzt bei der Heiligen Messe die stehende Handkommunion empfangen, denn im vierten Jahrhundert standen die Leute in der Messe. Hey, ich laufe vorwärts, und dieses Ordenskleid läuft ebenfalls vorwärts. Wenn diese Leute bis zum vierten Jahrhundert zurückgehen, dann ist es so, dass sie standen, weil sie verfolgt waren. Im 1., 2., 3. Jahrhundert waren sie aber nicht dabei. Wie können sie dann behaupten, dass es im 3. Jahrhundert die stehende Handkommunion gab? Diese Leute haben ein seltsames Gehirn. Vielleicht sind sie Mystiker (ironisch gemeint) oder Hellseher, denn sie haben Visionen von all diesen Leuten, welche im 3. und 4. Jahrhundert (angeblich) die Handkommunion empfingen.

Wie kannst du dennoch stehen bleiben, wenn der Heilige Geist in diesem wundervollen Moment auf die Hände des Priesters herabsteigt und dieses Stück Brot sich in den Leib, das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus verwandelt? Wie kannst du da noch stehen bleiben? ”

 

von 23:55 bis 27:36

24:50

 

Mutter Angelika sagt weiter: “Weißt du, einmal hat mir jemand gesagt, dass sie (beim Empfang der Heiligen Kommunion) stehen, denn wenn sie den Präsidenten von den USA besuchen würden, dann würden sie stehen. “Ich auch!”, sagt Mutter Angelika. Aber der Präsident von den USA ist nicht Gott, meine Lieben. Vielleicht ist dies eine Offenbarung (für sie). Er ist nicht Gott!

Seht ihr, ich knie nicht vor einem Mann. Ich knie vor Gott. Wenn ich vor einen Mann hinknien würde, dann würde ich Götzendienst begehen. Für mich ist das (Nichthinknien beim Empfang der Heiligen Eucharistie) ein Akt des “Ich werde (Gott) nicht dienen”. Die Luzifer-Sünde ist überall.

Es gibt vielleicht eine gute katholische Kirche, wo du wohnst, die an die Eucharistie glaubt und die glaubt, dass man sich hinknien muss beim Empfang der Heiligen Kommunion.”

 

4. Die Dezentralisierung des Tabernakels

 

25:22

 

Dr. Galat sagt: “Der Tabernakel ist der Ort, wo Jesus in der Heiligen Eucharistie lebt (wo man Ihn reintut). Deswegen wurde der Tabernakel aus einem rechten/guten Grund jahrhundertelang für das Zentrale im liturgischen Leben der Kirche gehalten. Er muss eben deswegen im wichtigsten Teil des Hauptaltars platziert werden.

Seit dem letzten Jahrhundert hat der Tabernakel aber seine Zentralisierung verloren. Seitdem ist er in einer Ecke der Kirche oder an einem anderen Ort. Vielmals befindet sich der Tabernakel im Keller.

Was denkt unser Herr über diese Vertreibung? Und der gewöhnliche Gläubige?

Dies zeigt, dass die Eucharistie nicht mehr das Wichtigste in der Kirche ist. Jetzt ist das Leben der Kirche, das Evangelium zu erklären. Und dies ist relevanter als die Eucharistie Selbst. Dies ist ein tragisches Ereignis im liturgischen Leben der Kirche. Dies trägt dazu bei, dass die Realpräsenz des Lebens Christi nicht das Relevanteste bei der religiösen Praxis ist.

 

26:27

 

Msgr. Robert Morlino (Wisconsin, USA) der Herr möge ihn selig haben ordnete an, dass bis Oktober 2018 in allen Kirchen seiner Diözese die Tabernakel zentral platziert werden mussten.

 

27:08

 

Ein katholischer Nachrichtensender sagt dazu: “Msgr. Robert Morlino, Bischof von Madison, Wisconsin, USA, erklärt bei einem Interview den Grund, weswegen er angeordnet hat, dass bis Oktober 2018 jede Kirche in seiner Diözese den Tabernakel am vorspringendsten Ort platzieren muss, also im Zentrum des Hauptaltars.

Es war nach dem II. Vatikanum sehr gewöhnlich, den Tabernakel vom Hauptaltar zu vertreiben. Die Kirchen waren nicht mehr das Haus Gottes, sondern das Haus des Volkes.”

von 27:36 bis 28:44

Ein katholischer Nachrichtensender sagt dazu: "Dies schien nützlich zu sein, um den Katholizismus in der modernen Welt gegenwärtig zu machen."

Bischof Robert Morlino sieht jedoch die Situation auf eine andere Art und Weise. Er warnt, dass die Kirche nicht das Haus des Volkes ist, sondern das Haus Gottes. Wenn das verstanden wird (wenn das klar ist), wird auch die Verehrung Gottes das gewöhnliche Verhalten der Gläubigen in der Kirche sein. Diese Überzeugung bringt Msgr. Morlino dazu, den Tabernakel am vorspringendsten Ort der Kirche zu platzieren, nämlich auf dem Hauptaltar. Dies machte er in der Kathedral von Santa Elena, Montana in der kurzen Zeit, in der er dort als Bischof tätig war.

 

Kanonisches Recht

Can. 938 — § 1. Die heiligste Eucharistie darf nur in einem einzigen Tabernakel einer Kirche oder Kapelle ständig aufbewahrt werden.

§ 2. Der Tabernakel, in dem die heiligste Eucharistie aufbewahrt wird, muß sich an irgendeinem hervorragenden Platz der Kirche oder Kapelle befinden, der gut sichtbar, kunstvoll ausgestattet und zum Gebet geeignet ist.

§ 3. Der Tabernakel, in dem ständig die heiligste Eucharistie aufbewahrt wird, darf nicht beweglich sein; er muß aus festem, undurchsichtigem Material gefertigt und so verschlossen sein, daß, soweit irgend möglich, die Gefahr der Profanierung vermieden wird.

§ 4. Aus schwerwiegendem Grund ist es erlaubt, die heiligste Eucharistie vor allem zur Nachtzeit an einem anderen, sichereren und geziemenden Platz aufzubewahren.

§ 5. Wer für eine Kirche oder Kapelle zu sorgen hat, hat Vorkehrungen zu treffen, daß der Schlüssel des Tabernakels, in dem die heiligste Eucharistie aufbewahrt wird, mit größter Sorgfalt gehütet wird

 

Einige Kirchen dieser Diözese haben die Anordnung befolgt, aber andere noch nicht. Das Enddatum, um dies auszuführen, war Oktober 2018. Msgr. Morlino gab außerdem bestimmte Anweisungen bezüglich der Kirchenmusik und verschiedener allgemeiner Konzepte.”

 

von 28:44 bis 32:02

5. Die Reduzierung und fast das Verschwinden des priesterlichen Gebetslebens, indem man das Brevier nicht mehr betet

 

28:55

 

Dr. Galat erklärt: “Das Brevier (Göttliches Offizium bzw. Stundengebet der Kirche) ist eine der schönsten Traditionen. Dies befindet sich in einem Buch, welches das liturgische Gebet der Kirche beinhaltet. Dies ist eine Gebetsregel, die dem Priester ermöglicht, seinen ganzen Tag zu heiligen. Diese Disziplin besteht aus verschiedenen Gebeten. Sie sind über den Tag verteilt und zwar um bestimmte Uhrzeiten, zum Beispiel, laudes, terza, sexta, nona, Vesper, Komplet.

 

29:47

 

Normalerweise besteht es aus vier Heften, die alle Pflichtgebete für den Klerus und die Gottgeweihten beinhaltet. Dabei befindet sich auch eine Zusammenfassung, die “Christliches Gebet” heißt. Diese beinhaltet die Hauptelemente des Breviers.

Vor der Reform des II. Vatikanums musste jeder Priester das Brevier beten. Die meisten beteten das Brevier. Nur eine Minderheit betete es nicht und zwar aus außerordentlichen Gründen. Aber heutzutage beten es obwohl es Pflicht ist nur die Wenigen. Die meisten folgen nicht mehr dieser Tradition. Dies bringt unheilvolle Konsequenzen mit sich. Die erste ist die spirituelle Abschwächung der Gottgeweihten. Diese verursacht zusammen mit ihrer niedrigen Sakramentalität Katastrophen in ihrem Leben; denn sie sind immer verwundbarer vor der Versuchung und der Sünde. All dies hat zur Protestantisierung der katholischen Kirche geführt. Die Protestanten widmen dem Gebet wenig Zeit, so wie es beim europäischen Protestantismus geschieht.

Die fast verschwundene Ausübung des Gebets bei den Klerikern kommt aus dem Versuch des frenetischen Aktivismus. Dies ist, was Jesus bei Marta tadelte. Maria, ihre Schwester hatte hingegen die spirituelle Seite gewählt, und zwar dem Herrn zuzuhören und mit Ihm zu beten.”

 

32:02

 

von 32:02 bis 34:37

32:25

 

Pater Silva: “Das heutige Evangelium (04.02.2018) spricht über den Herrn, der sich in die Wüste zurückzieht, um zu beten. In der aktuellen Zeit sind wir von einem unglaublichen Aktivismus umgeben. Vor kurzem fragte mich der Kameramann, wie ich die Zeit finde, um alles zu tun, was ich tue. Ich habe keine Ahnung. Es ist wahr. Wir (Priester) üben einen frenetischen Aktivismus aus. Aber wir zahlen dies mit unserer Gesundheit, wenn wir Grippe oder Rückenleiden haben oder entmutigt oder unruhig sind. Der “Papst” spricht über den “rapidísmo”* (alles schnell schnell tun zu wollen).

*Laudato si’ (volgare umbro [„umbrisches Altitaloromanisch“] für „Gelobt seist du“) [1] ist die zweite Enzyklika von Franziskus. Die auf den 24. Mai 2015 datierte und am 18. Juni 2015 in acht Sprachen veröffentlichte Verlautbarung über die Sorge für das gemeinsame Haus befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Themenbereich Umwelt- und Klimaschutz [2] und setzt zudem Zeichen im Hinblick auf bestehende soziale Ungerechtigkeiten und auf die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen. In den internationalen Medien wurde die Enzyklika vielfach als Aufruf zu einem weltweiten Umdenken und als Wendemarke in der Kirchengeschichte bezeichnet.

Der Herr geht in eine unbewohnte Gegend und betet dort die ganze Nacht durch. Gott ruft uns dazu auf, anzuhalten und zu beten. Wir sollen mitten in diesem Aktivismus, der uns anspannt, anhalten und beten.

Aber, wozu ist beten gut?

 

Beten ist gut für drei Sachen:

- Um mit deinem Freund zusammen zu sein, also mit Jesus. Du triffst dich gerne mit einem Freund und fragst dich nicht, wozu dies gut ist, sondern es gefällt dir, ihn zu treffen. Du bist mit Ihm zusammen und du genießt es einfach.

- Beten ist gut, um sich auszuruhen. In diesem erschöpfenden Leben brauchen wir Momente der Ruhe und der Stille, in denen wir uns im Herzen Gottes ausruhen können, in denen wir mit Ihm zusammen sein können und so entspannen wir uns ein bisschen.

- Beten ist gut zum Unterscheiden. Was will Gott für mein Leben? Manchmal treffen wir Entscheidungen schnell, ohne zu überlegen. Das Gebet hilft dir zu unterscheiden, bevor du eine Entscheidung triffst. Du stellst dich vor Gott und sagst: Was soll ich tun?

Jesus betet, um den Willen des Vaters zu unterscheiden. Dann entscheidet Jesus wegzugehen. Bete und du wirst dich ausruhen. Bete und du wirst unterscheiden können. Mut und vorwärts!”

von 34:37 bis 38:06

Dr. Galat sagt dazu: “Es gibt einen zusätzlichen Grund, den Pater Silva nicht erwähnt hat. Der Priester, so wie jedes Schaf, soll beten, um seine Machtlosigkeit, das Gute zu tun, zu überwinden. Und damit er von Gott die Gnaden bekommen kann, die Tugenden auszuüben und nach dem göttlichen Willen zu leben.

Pater Raúl Sanchez ergänzt diese Erklärung über die Wichtigkeit des Gebets, um das Gefühl der Einsamkeit und der Machtlosigkeit zu überwinden. Er bezieht sich auf den kolumbianischen Priester Alberto Linero, der das Priestertum wegen der Einsamkeit aufgegeben hat.”

 

35:31

 

Pater Raúl Sanchez: “Wir haben diese traurige Nachricht bekommen, dass Pater Linero das Priestertum aufgegeben hat (die Soutane an den Hacken gehängt hat). Warum tut ein Priester so etwas? Diese Frage wurde mir gestellt. Es kann viele Gründe geben. Jeden einzelnen Grund zu bewerten, wäre sehr komplex. Aber eine Sache kann ich schon sagen, denn ich bin selber Priester. Wir waren in einem Seminar, wir hatten Erfahrungen, Krisen, Versuchungen, wir haben die Feier der Eucharistie abgehalten. Dies ist die Realität eines Priesters. Ein Priester kann einen anderen Priester verstehen.

Warum gibt er dann das Priestertum auf? Er sagt, dass er dessen schon müde war. Er hat es satt gehabt sagt Linero.

Und wessen ist er müde gewesen? Nur er weiß das. Er hat auch gesagt, dass er sehr einsam war. Und ich frage: Was für eine Einsamkeit hattest du denn? Deine Familie, deine Kirchengemeinde, deine Ordensgemeinschaft, dein Arbeitsplatz? Welche Art von Einsamkeit hast du gefühlt? Dann entdeckt man, dass es eine große Leere gibt und außerdem verschiedene Umstände, über die wir nicht urteilen dürfen und zwar aus Respekt für Pater Linero.

Aber als Priester kann ich sagen, wann ein Priester die Soutane an den Hacken hängen kann (das Priestertum aufgeben kann). Dies geschieht, wenn der Priester aus dem Gleichgewicht kommt, weil Christus nicht mehr Zentrum seines Lebens ist. Ich sage damit nicht, dass Pater Linero seinen Glauben an die katholische Kirche verloren hat. Ich sage damit nicht, dass Pater Linero seinen Glauben an Christus Jesus und Dessen Lehre verloren hat. Nein. Aber ich weiß, dass es eine Unterbrechung zu Christus gegeben hat (er ist nicht mit Christus verbunden).

Wenn der Mensch von Christus erfüllt ist, wenn der Mensch von der Eucharistie erfüllt ist, wenn das Leben des Priesters von dem Gebet, das ihn hält, erfüllt ist denn das Leben des Priesters bedeutet täglichen Kampf dann fühlt man sich nicht einsam.”

 

von 38:06 bis 42:41

38:16

 

Pater Sanchez sagt weiter: “Für den Priester gibt es Versuchungen, Prüfungen, sehr schwierige Situationen, aber wer von Jesus Christus erfüllt ist und wer weiß, dass Jesus die Stütze und die Hilfe ist, der kann in dieser so schwierigen Welt, in dieser so harten Situation durchhalten. Pater Linero hat seine erste Motivation vergessen. Ich denke jeden Tag an meine Motivationen, um nicht zu fallen. Alles ist sehr schwierig: Skandale, Lügen, Falschheiten, Getratsch. Man könnte wegrennen. Aber Christus hat uns dazu berufen, dass wir uns um eine Gemeinde kümmern. Dass wir uns um jemanden kümmern, der vielleicht viel mehr leidet als wir selbst und der ein Trostwort braucht. Und wer wird jetzt diesen Kolumbianern Trost schenken, wenn diese Stimme jetzt schweigt? Er kann durch die Medien weiter sprechen und eine Arbeit finden, aber dies ist nicht mehr die Stimme des Hirten. Vielleicht ist dies die Stimme des Psychologen, des Kumpels, des Freundes, des Ansagers, aber dies ist nicht mehr die Stimme des Priesters.

Der Herr ruft uns Priester, damit wir “ja” sagen. Es gibt Schlüsselworte in der Heiligen Schrift. Wenn der Herr ruft, ruft Er für immer. Es gibt einen sehr schönen Satz von dem heiligen kolumbianischen Pater Rafael García Herreros: “Wenn Gott ruft, hält Ihn niemand an.” Und wenn ein Priester das Priestertum aufgibt, steigt er eben aus.

Gott lehrt uns, dass wir vor der Versuchung weglaufen müssen. Wenn man vor der Versuchung nicht flieht, kann man fallen. Und dann kommt die Einsamkeit und die Verzweiflung.

Der Herr sagt: “Betet, um nicht in Versuchung zu fallen”. Als der Herr Jesus Christus in den Ölgarten gehen wollte, sagte Er zu den Aposteln: “Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet.” Wenn man nicht betet, fällt man eben in die Versuchung der Einsamkeit, der Langeweile. Man kann in die Versuchung geraten zu denken: “Das geht nicht mehr!” “Was mache ich gerade mit meinem Leben?” “Ich werde jetzt eine Frau haben” “So viele Pädophile und so viele Homosexuelle, dies bedrückt mich!” “Ich kann nicht mehr!” Deswegen lädt uns der Herr zum Beten ein.

Pater Linero ist ein guter Mann, aber ich glaube er hat die Verbindung zum Gebet und zu Jesus verloren. Nicht, weil er nicht an Jesus Christus glaubt oder weil er nicht glaubt, dass Christus diese Kirche gegründet hat, aber ich glaube schon, dass es einen Bruch gegeben hat. Und deswegen fühlt er sich einsam und er hat es satt.”

 

42:33

 

von 42:41 bis 48:52

6. Nachlassen der Marienverehrung

 

43:09

 

Apg 4, 12: “Und es ist in keinem andern Heil. Denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen.”

 

Maria ist nicht Gott und auch nicht der Grund unserer Rettung, dennoch gibt es eine Tradition, nach der wir uns an sie als Miterlöserin wenden. Sie spricht für uns und bekommt von Gott, was wir brauchen. Sie ist die flehende Allmacht. Gott gibt ihr alles, worum sie bittet, und Er verweigert ihr nichts. Aber warum ist sie die flehende Allmacht?

 

Joh 2, 1-11: “Hochzeit zu Kana. 1 Und am dritten Tag war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dabei. 2 Aber auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit geladen. 3 Als der Wein ausging, sagt die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. 4 Jesus spricht zu ihr: Frau, was begehrst du da von mir? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. 4: Den Vollsinn dieser Antwort vermochte Maria besser zu verstehen als wir, weil sie den Klang der Stimme, den Blick des Auges und das gesamte Verhalten ihres Sohnes mitvernahm. Ihr Auftrag an die Diener beweist, daß sie nicht irgendwie gekränkt war. Jesus spricht als Messias und gibt seiner Mutter zu verstehen, daß nur der Wille des himmlischen Vaters maßgebend ist, wann und wie er sein Amt ausüben soll (vgl. Lk 2,49). Maria gibt in ihrem Verhalten das Beispiel einer klugen und umsichtigen Frau. 5 Da sagt seine Mutter zu den Dienern: Alles, was er euch sagt, das tuet. 6 Es standen aber sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigungen dort, wie sie bei den Juden üblich waren. Jeder von ihnen hielt zwei bis drei Maß. 7 Jesus sagt zu ihnen: Füllet die Krüge mit Wasser, und sie füllten sie bis zum Rande. 7: Ein Maß = 39,3 Liter, zusammen also 471,6-707,4 Liter, ein gutes halbes Fuder. Die Gabe sollte des Spenders würdig sein. 8 Darauf spricht er zu ihnen: Schöpfet nun und bringt es dem Speisemeister. Sie brachten es hin. 9 Der Speisemeister verkostete das Wasser, das zu Wein verwandelt war. Er wußte nicht, woher er gekommen sei. Die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wußten es. Da ruft der Speisemeister dem Bräutigam zu 10 und sagt zu ihm: Jedermann setzt zuerst den guten Wein vor und dann, wenn sie angetrunken sind, den geringeren. Du aber hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt. 11 Diesen Anfang der Wunder machte Jesus zu Kana in Galiläa; er offenbarte dadurch seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.!”

 

45:57

 

Beobachten wir die Antwort des Herrn, um das Vertrauen und die Geduld von Maria auf Probe zu stellen. Jesus sagte, dass Seine Stunde noch nicht gekommen sei; denn diese wurde seit Ewigkeiten vom Vater im Himmel festgesetzt. Dennoch erfüllt Jesus den Wunsch Seiner Mutter. Sie zeigt Vertrauen und Beharrlichkeit und sagt: “Alles, was Er euch sagt, das tuet”. Dies zeigt uns, dass Maria ein besonderes Privileg hat. Durch genau dieses Vertrauen wenden wir uns seit 2000 Jahren an Maria, die Muttergottes, die Bischof Jorge Mario Bergoglio verachtet/unterbewertet. Bergoglio sagte bei der Hundertjahrfeier in Fatima, dass die Menschen sich an Maria wenden wie an eine “santita” (auf Spanisch bedeutet das “Hure”), um billige Gnaden zu bekommen.

 

47:24

Video dazu

 

Schauen wir jetzt mal ganz konkret, was Bergoglio an der Botschaft unserer Heiligsten Mutter Maria in Fatima nicht gefällt. Wir möchten euch auf den Ausdruck “Pilger mit Maria” aufmerksam machen.

“Welche Maria? Ist Sie eine Lehrerin des spirituellen Lebens, die erste, welche Christus durch den engen Weg des Kreuzes gefolgt ist und die für uns ein Vorbild ist? Oder ist Sie eher eine unerreichbare Dame und deswegen unnachahmlich? Ist Sie die Voll-der-Gnade, weil Sie immer an das Wort Gottes geglaubt hat, oder ist Sie eher eine “santita” ( santita bedeutet “Hure” auf Spanisch), zu der man geht, um billige Gnaden zu empfangen?

Ist Sie die Jungfrau des Evangeliums, welche die betende Kirche ehrt, oder ist Sie eine durch subjektive Empfindlichkeiten geschilderte (beschriebene) Maria, welche den gerechtigkeitsliebenden Arm Gottes hält, welcher bereit ist zu bestrafen? Eine Maria, die Besser ist als Christus, Welcher für einen unversöhnlichen Richter gehalten wird. Eine Maria, die barmherziger ist als das Lamm Gottes, der sich für uns geopfert hat.”

Die Worte des argentinischen Pontifex sind ungewöhnlich. Sie hinterlassen ein schlechtes Gefühl und große Sorge. Bergoglio meint, dass Maria voll der Gnade sei nur, weil Sie geglaubt hat und nicht weil der Allmächtige Ihr große Gnaden geschenkt hat, und dass Sie eine einfache “kleine Heilige” sei, zu Der man geht, um billige Gnaden zu empfangen.

 

Lk 1, 48-49:

“Denn er hat herabgeschaut auf seine kleine Magd.

Siehe, von nun an werden alle Geschlechter mich seligpreisen.

49 Denn Großes hat an mir der Mächtige getan,

und heilig ist sein Name.”

 

Diese Worte von Franziskus bedeuten, dass wir uns nicht an Maria als an die Königin der Gnaden wenden können, weil das nach Bergoglios Worten die Barmherzigkeit Gottes verdunkle. Diese ungerechtfertigte Vermutung steht weit weg von der Wahrheit. Die Barmherzigkeit Mariä widerspricht der Barmherzigkeit Gottes nicht, weil Ihre Barmherzigkeit ein Geschenk Ihres Sohnes ist.

Wie kann zwischen einer barmherzigen Mutter, Welche um die Barmherzigkeit Ihres Sohnes fleht, und Ihrem Sohn, Welcher der König der Barmherzigkeit ist, ein Widerspruch bestehen? Der Sophismus von Franziskus ist offensichtlich, indem er die Heilige Jungfrau Maria abwerten will. Der Widerspruch zwischen Mutter und Sohn besteht nur in den Gedanken von Franziskus. In Wahrheit existiert kein Widerspruch zwischen beiden, da beide voller Liebe und Barmherzigkeit sind. Maria hat diese Gnaden durch Jesus und den Heiligen Geist, Ihren Bräutigam, empfangen. Die ganze Kirche weiß schon seit immer, dass Christus der absolute und nötige Vermittler und Fürsprecher vor Gott Vater ist.

 

1. Tim 2, 5-7: “Es ist ja nur ein Gott, ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst als Lösegeld für alle dahingegeben hat — das Zeugnis zur rechten Zeit. 7 Dafür bin ich als Herold und Apostel aufgestellt worden — ich sage die Wahrheit und Lüge nicht —, als Lehrer der Heiden in Glaube und Wahrheit.”

 

von 48:52 bis 53:30

Dr. Galat sagt weiter: “Diejenige, die Bergoglio unverantwortlich “santita” (“Hure” auf Spanisch) nennt, ist nicht mehr und nicht weniger als die Heilige Jungfrau vom 12. Kapitel der Offenbarung des Johannes; die Mutter des Erlösers und Mutter der Kirche."

 

52:00

 

Offb 12, 1-18: Die Kirche des Erlösers und der Drache. “1 Am Himmel erschien ein großes Zeichen: Ein Weib, bekleidet mit der Sonne, der Mond zu seinen Füßen und eine Krone von zwölf Sternen auf seinem Haupte. 2 Es ist gesegneten Leibes und schreit in seinen Wehen und Geburtsnöten. 3 Und ein anderes Zeichen erschien am Himmel: Siehe, ein großer, roter Drache mit sieben Häuptern, zehn Hörnern und sieben Kronen auf seinen Häuptern. 4 Sein Schwanz fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels weg und warf sie zur Erde. Der Drache stellte sich hin vor das Weib, dessen Stunde bevorstand, um nach der Geburt ihr Kind zu verschlingen. 5 Es gebar einen Sohn, der alle Völker mit eisernem Zepter regieren sollte, und sein Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Throne. 6 Das Weib aber floh in die Wüste, wo von Gott ein Ort für es bereitet war, um dort zwölfhundertsechzig Tage lang gepflegt zu werden.

7 Und im Himmel gab es eine [große] Schlacht. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Auch der Drache mit seinen Engeln kämpfte. 8 Sie richteten aber nichts aus, und ihr Platz im Himmel ging verloren. 9 Und geworfen wurde der große Drache, die alte Schlange, die Teufel heißt und Satan, der alle Welt verführt; geworfen wurde er herab zur Erde, und mit ihm gestürzt wurden seine Engel. 10 Ich hörte eine laute Stimme im Himmel rufen: Nun ist das Heil erschienen und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Gewalt seines Gesalbten. Denn niedergeworfen ist der Ankläger unserer Brüder, der sie verklagt vor unserm Gott bei Tag und Nacht. 11 Sie aber haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes und das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht liebgehabt bis zum Tode. 12 Darum freuet euch, ihr Himmel und ihr Himmelsbürger alle. Wehe aber der Erde und dem Meere, denn zu euch ist der Teufel herabgefahren in großem Zorne. Er weiß, daß er nur wenig Zeit hat. 13 Als der Drache sah, daß er zur Erde herabgestürzt sei, verfolgte er das Weib, das den Knaben geboren hatte. 14 Dem Weibe aber wurden beide Flügel des großen Adlers gegeben, damit es an seine Stätte in der Wüste fliege, wo es eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit ernährt wird, fern von der Schlange. 15 Die Schlange spie aus ihrem Rachen Wasser dem Weibe nach gleich einem Strome, damit es von dem Strome fortgerissen werde. 16 Aber die Erde half dem Weibe. Sie öffnete sich und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Rachen gespien hatte. 17 Da ergrimmte der Drache gegen das Weib und begann Krieg zu führen mit seinen übrigen Kindern, die Gottes Gebote halten und das Zeugnis Jesu [Christi] bewahren. 1-17: Das Weib versinnbildet zunächst das Gottesvolk des Alten Bundes, aus dem der Messias hervorging; weiter ist es Symbol des „neuen Israel“, der Kirche, die als Mutter erscheint. Weil Maria die Mutter des Erlösers und der Erlösten ist, werden viele Einzelzüge der Vision auf sie angewendet. Der Drache ist Luzifer. Vom Führer der treuen Engel, Michael, besiegt, wendet er seine ganze Satanswut gegen die Kirche, kann sie aber nicht zerstören. 18 Und er stellte sich hin am Strande des Meeres. 18: Der Vers kann auch zum folgenden Abschnitt gezogen und übersetzt werden: „Ich trat nun an den Strand des Meeres.

 

52:13

 

Dr. Galat sagt dazu: “Jene, die Bergoglio mit Verachtung und Verleumdung in Verruf bringt und als “santita” (Hure) bezeichnet, die man um billige Gnaden bittet, ist die majestätische Frau mit der Sonne bekleidet, d.h., mit Gott bekleidet, die den Mond unter den Füßen hält. Sie wird vom höllischen Drachen angegriffen.

 

Hohelied 6:10 "Wer ist diese, die da herabschaut wie Morgenrot, schön wie der Mond, rein wie die Sonne, majestätisch gleich den Bannerscharen?"

 

52:52

 

Dr. Galat sagt dazu: “So erscheint sie, rührend und gewaltig, um den Feind Gottes und des Menschen zu konfrontieren. Die Verehrung dieser, die nicht Gott ist, scheint heutzutage nachgelassen zu haben. Dies geschieht wegen der Achtlosigkeit und der Leichtigkeit, mit denen man Kränkungen wie die von Bergoglio und den Theologen allgemein aufnimmt. Aber das Nachlassen der Marienverehrung bringt uns mit großen Schritten vorwärts beim Prozess der Protestantisierung der Kirche. Diese marianische Rückbildung verschwägert die katholische Kirche immer mehr mit den protestantischen Sekten, die Maria verachten, verleumden und unterbewerten."

 

53:28

 

von 53:28 bis 56:55

7. Verschwinden der religiösen Bilder und der Verehrung der Heiligen

 

54:11

 

Dr. Galat erklärt: “Zusammen mit dem Nachlassen der Marienverehrung und mit der Absicht, die Kirche zu protestantisieren, sind auch die religiösen Bilder verschwunden. Die Kirchen ohne die Heiligen sind den leeren protestantischen Versammlungsorten immer ähnlicher.

Diese Bilder widersprechen nicht der Verehrung Gottes. Ganz im Gegenteil.

 

54:29

 

1 Kön 6:23 "Im Hinterraum ließ er zwei Kerubim aus Ölbaumholz anfertigen, zehn Ellen hoch.

1 Kön 6:24 Fünf Ellen lang war der eine Kerubflügel und fünf Ellen sein zweiter Flügel. Zehn Ellen betrug die Entfernung von einem Flügelende bis zum andern.

1 Kön 6:25 Zehn Ellen maß auch der andere Kerub. Beide hatten das gleiche Maß und die gleiche Gestalt.

1 Kön 6:26 Die Höhe des einen Kerub war zehn Ellen, ebenso die Höhe des zweiten.

1 Kön 6:27 Er stellte die Kerubim in die Mitte des innersten Raumes. Sie breiteten ihre Flügel so aus, daß der Flügel des einen Kerub die eine Wand, der Flügel des zweiten Kerub die andere Wand berührte und die beiden inneren Flügel in der Mitte des Raumes zusammenstießen.

1 Kön 6:28 Auch die Kerubim hatte er mit Gold überzogen.

1 Kön 6:29 An allen Wänden des Hauses ließ er ringsum Schnitzwerke von Kerubim, Palmen und Blumengehängen im inneren und im äußeren Raum anbringen."

 

54:35

 

Dr. Galat sagt dazu: “Man muss klarstellen, dass, was Gott verbietet, sind die Götzen. Also, die Bilder von falschen Göttern. Aber der Herr verbietet nicht die Bilder der Heiligen, die keine Götzen sind. Die Heiligen waren Diener und Verehrer des Einzigen Wahren Gottes.”

 

55:47

 

8. Eliminierung der Heiligen Musik

 

Dr. Galat sagt: “Wer singt, betet zwei Mal. Der Heilige Augustinus sagte: “Wer Lob singt, denn er lobt nicht nur, sondern er lobt mit Freude. Und er liebt den, zu dem er singt. Beim Loben gibt es einen Erkennungsaufruf und im Lied des Liebhabers gibt es Liebe.”

Dies wird durch die gregorianische Musik (gesungene lateinische/tridentinische Messe) dargestellt. Diese ist durch die moderne Liturgie vollkommen verschwunden. Die aktuelle Musik hat es nicht geschafft, das Verlorene zu ersetzen. Der Mangel an heilige Musik wirkt sich auf die Kälte der aktuellen Verehrung (der modernen Zeremonie) aus.”

 

von 56:55 bis 59:57

9. Die Erlaubnis, dass die unbußfertigen Ehebrecher die Heilige Kommunion (siehe Amoris Laetitia, Fußnote 351) empfangen dürfen;

 

57:04

 

Dr. Galat sagt : “Auf diesem Weg der katholischen Kirche zur vollkommen Protestantisierung muss man das unglückliche apostolische postsynodale Schreiben Amoris Laetitia von Franziskus erwähnen. In diesem Schreiben wird den unbußfertigen Ehebrechern die Erlaubnis zur Heiligen Kommunion geschickt getarnt präsentiert. Dies geschieht unter dem Namen “irreguläre Situation”. So wird die Heilige Eucharistie schwer verletzt und abgewertet. Dies bewirkt Amoris Laetitia, bei dem das Wort Sünde gegen den Ausdruck “irreguläre Situation” getauscht wird.

 

57:43

 

Im Kapitel acht von Amoris Laetitia finden wir den Titel “Die Unterscheidung der sogenannten „irregulären“ Situationen”. Im Abschnitt 305, Fußnote 351 unter dem Titel “Die Normen und die Unterscheidung” steht: “In gewissen Fällen könnte es auch die Hilfe der Sakramente sein. Deshalb »erinnere ich [die Priester] daran, dass der Beichtstuhl keine Folterkammer sein darf, sondern ein Ort der Barmherzigkeit des Herrn« (Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium [14. November 2013], 44: AAS 105 [2013], S. 1038). Gleichermaßen betone ich, dass die Eucharistie »nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen« ist ( ebd., 47: AAS 105 [2013], S. 1039).”

Quelle:
http://w2.vatican.va/content/francesco/de/apost_exhortations/documents/papa-francesco_esortazione-ap_20160319_amoris-laetitia.html#_ftn351

Franziskus selbst hat diesen Inhalt am 5.9.2016 durch seinen Brief an die Bischöfe von Buenos Aires, Argentinien genehmigt. Dieser Brief war eine Antwort auf das Dokument “Grundlegende Kriterien für die Anwendung des 8. Kapitels von Amoris Laetitia."

 

58:54

 

Franziskus schreibt: “Der Text ist sehr gut und bringt das Kapitel VIII von Amoris laetitia genau zum Ausdruck. Es gibt keine anderen Interpretationen. Ich bin mir sicher, dass er sehr gut tun wird. Möge der Herr diese Anstrengung der pastoralen Liebe vergelten.”

Dadurch bestätigt Jorge Bergoglio, dass die offizielle Absicht seines Schreibens Amoris Laetitia ist, den unbußfertigen Ehebrechern den Empfang der Heiligen Kommunion zu erlauben. Bischof Bergoglio widerspricht dadurch dem Katechismus der katholischen Kirche.”

 

1385 Um dieser Einladung zu entsprechen, müssen wir uns auf diesen so hohen, so heiligen Moment vorbereiten. Der hl. Paulus fordert zu einer Gewissenserforschung auf: "Wer unwürdig von dem Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. Denn wer davon ißt und trinkt, ohne zu bedenken, daß es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er ißt und trinkt" (1 Kor 11,27-29. Wer sich einer schweren Sünde bewußt ist, muß das Sakrament der Buße empfangen, bevor er die Kommunion empfängt (Vgl. dazu auch 1457).

 

von 59:57 bis 1:02:57

1:00:15

 

Dr. Galat sagt weiter: “Viele Proteststimmen haben sich erhoben, darunter die der vier Kardinäle, welche die Dubien geschrieben haben und die gar keine Antwort von Bischof Bergoglio bekommen haben. Zwei von ihnen sind schon gestorben.

 

Nachricht über die Dubias

Reporter: “Vier Kardinäle fordern Papst Franziskus öffentlich heraus. Sie beschuldigen ihn der Verwirrung. Sie haben im September (2016) einen Brief an den Pontifex geschrieben, in dem sie die Enzyklika Amoris Laetitia in Frage stellen. Der Pontifex hat nicht geantwortet. Und jetzt bitten sie ihn darum, er möge dem Volk Gottes eine Antwort geben. Der umstrittenste Punkt sind die katholischen Geschiedene. Die Kardinäle Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner haben eine herausfordernde Geste gemacht, als sie den Brief veröffentlicht haben, in dem sie Papst Franziskus der gravierenden Verwirrung vieler Gläubige und vieler Schlüsselaspekte im Leben der Kirche beschuldigen.”

 

 

10. Falsche Ökumene und die Abschaffung der Heiligen Eucharistie

 

1:01:04

 

Dr. Galat sagt: “Das Kokettieren von Jorge Mario Bergoglio mit der protestantischen lutherischen Sekte eine Tatsache, die für die wahren Mitglieder der katholischen Kirche alarmierend war hatte als Ergebnis, dass Bergoglio Luther als Zeugen des Evangeliums bezeichnete. Das Einzige, was noch fehlt, wäre, dass Bergoglio ihn heiligspricht.

Kann man denjenigen “Zeuge des Evangeliums” nennen, der eine der größten Zerstückelungen in der Einheit der Kirche verursacht hat? Diese Zerstückelung hat noch kein Ende gefunden, denn die Sekten vermehren sich weiter. Immer wieder tauchen neue protestantische Gruppierungen auf. Diese fokussieren sich auf einen einzigen Vers der Heiligen Schrift, wobei sie den Kontext ignorieren.

Bergoglio hat außerdem eine Statue von Martin Luther im Vatikan aufgestellt. Anlässlich der Fünfhundertjahrfeier der lutherischen Reform ordnete Bergoglio die Herstellung einer Briefmarke zur Ehre Luthers an. Dadurch verdoppelt er die Mühe, eine größere Ähnlichkeit mit dem Protestantismus zu erreichen. Und diese Ähnlichkeit wird bald ihren Höhepunkt erreichen, wenn Bergoglio die Transsubstantiation (Wesenswandlung) leugnen wird. Er wird die Heilige Messe in ein einfaches “Gedenken” verwandeln. So reduziert er den höchsten Akt der Kirche die Vergegenwärtigung des Todesopfers Christi auf ein einfaches Bankett. Auf diese Weise verkleinert er die Heilige Messe (die Eucharistiefeier) auf ein einfaches Gedenken. Auf diesem Weg fördert er eine falsche Ökumene, die er durch die Entsakralisierung der Heiligen Messe erreicht (erreichen will). Diese Idee stimmt mit denen des Häretikers Martin Luther überein.”

von 1:02:57 bis 1:06:07

1:03:01

 

Dr. Galat sagt weiter: “In der Sendung vom 9. November 2017 mit dem Titel “Franziskus protestantisiert die Kirche” wurde erklärt: “Der Heilige Ignatius von Loyola, Gründer der Jesuitenorden, brachte zusammen mit dem Papst und den Vätern des Trienter Konzils starke Argumente gegen die Reform von Martin Luther. Es ist eine Ironie, dass Jorge Bergoglio als argentinischer Jesuit der größte aktuelle Förderer der alten lutherischen Häresie ist und das als “Papst” der katholischen Kirche.

Der jesuitische Bischof Jorge Mario Bergoglio Sibori ist heute der größte Förderer und Publizist des protestantischen, lutherischen Denkens. Er steht im Widerspruch zum Gründer seines Ordens. Bergoglio ist ein viel größer Förderer als die Kalvinisten und Lutheraner von heute und von früher, welche weltweit auf der katholischen Bühne nicht zu finden sind.

 

1:05:15

 

Der Heilige Ignatius von Loyola, dessen Orden sich der Treue zum Papst und zur katholischen Kirche rühmen kann, ist heute vom Himmel aus Zeuge vom Sturz seines wunderbaren Ordens wegen des häretischen Verhaltens seiner aktuellen Mitglieder, mit Franziskus an der Spitze, welcher Luther als Zeugen des Evangeliums bezeichnet.

Er rechtfertigt seine Aussage vor der säkularen und katholischen Welt, indem er fälschlicherweise lehrt, dass Luther nicht die Spaltung der katholischen Kirche wollte, sondern nur ihre Reform. Diese Aussage widerspricht fünf Jahrhunderte genauer und wahrer Argumentation gegen die reformistische, lutherische Häresie. Diese Reform bemüht sich Bergoglio durchzuziehen. Sie ist nichts anderes als die Zerstörung der katholischen Kirche in ihrem doktrinalen, organisatorischen, dogmatischen, liturgischen und sakramentalen Fundament.”

Die Abschaffung der Heiligen Eucharistie ist der letzte Schritt beim Zerstörungsprozess der katholischen Kirche. Wir werden dieses Thema in einer anderen Sendung behandeln.

von 1:06:07 bis 1:09:37

Dr. Galat sagt: “Wir zeigen euch jetzt die Überlegungen von Pater Raúl Sánchez von der Erzdiözese von Oklahoma.”

 

1:06:26

 

Pater Raúl Sánchez: “Der kleine Fisch (hinter ihm an der Wand) stellt die Realität des Christen dar. Also, das Bild, das hinter mir ist. Jeder Christ, der dieses Zeichen kennt, sagt: “Ah, dieser Mensch ist ein Christ”. Es ist einfach, wir sehen das Fischlein und wir verstehen schon. Auf dem Fischlein steht aber nicht: “Ich bin Christ. Ich bin katholisch. Ich vertraue auf Jesus Christus”. Nein. Dies ist einfach das Zeichen des Christen. Also gut, warum sage ich gerade das? Der Mensch befindet sich innerhalb seiner anthropologischen Realität innerhalb der Realität der Semiologie. Was ist die Semiologie? Dies ist die Wissenschaft, welche die Zeichen und deren Bedeutung studiert.

Ich gebe Ihnen jetzt ein Beispiel. Sie fahren auf der Straße und sehen ein rotes Licht (Ampel). Dann halten sie an, denn Sie könnten, wenn Sie nicht anhalten, dann einen Unfall haben. Das rote Licht sagt ihnen aber nicht: Halten Sie an! Sie werden gegen etwas knallen. Nein. Sie sehen das rote Licht und Sie verstehen die Botschaft. Das ist das Zeichen; eine Realität, die man mit den Sinnen wahrnehmen kann und deren Bedeutung verstehen kann.

Wenn Sie auf der Straße laufen und mich sehen, so angezogen, dann denken Sie: “Das ist ein Priester”. Also, gut, es existieren auch die Zeichen innerhalb unseres Glaubens. Beobachten wir jetzt die Kirchen. Unsere Kirche wurde protestantisiert und die Kirchen werden allmählich protestantischer. Der Protestantismus hat die ganze Realität des Symbols entfernt. Dies war die Realität, die zur Transzendenz (Übersinnlichkeit) einlud. Als die falsch genannte protestantische Reform anfing nachdem Martin Luther mit seinem großen Aufruhr anfing , fingen diese entflammten Leute an, die theologische Ideologie von Martin Luther zusammen mit Calvin, Erasmus, etc. anzunehmen/zu übernehmen. Und so entfernten sie die Bilder bzw. die Altarbilder, die Kreuze, die Kommunionbänke aus den Kirchen und sie zerstörten sie. Also, sie zerstörten eine Realität, die zu einer Transzendenz rief, einen Kult und eine ernste Liturgie ermöglichte.”

 

Fortsetzung

 

von 1:09:37 bis Ende

Pater Sánchez sagt weiter: “Früher gab es Kirchen mit schwachen Lichtern und hohen Decken, Bildern, Statuen, Altarbildern und Altarstatuen, Kerubinenstatuen, Heiligenbildern, dem Tabernakel auf dem Hauptaltar, und zwar in der Mitte, Kommunionbänken. Dies alles symbolisierte das Übersinnliche, das Göttliche. Dies alles sensibilisierte den Menschen für die Existenz Gottes.

Man hat dies alles entfernt, um das Evangelium zu verweltlichen. Man hat das Heilige entfernt, das uns zu einer geheimnisvollen (übernatürlichen, göttlichen) Realität bringen kann. Wenn ein 15-Jähriger in eine moderne Kirche hineingeht, in der kein Kreuzweg an der Wand vorhanden ist, kann er nicht wissen, dass so etwas existiert. Und wenn es nur kleine Kreuze mit römischen Zahlen an der Wand gibt, aber ohne Bilder, kann er nicht wissen, was dies bedeutet, es sei denn er fragt seine Mutter.

Jesus Christus Selbst ist in vielen protestantisierten katholischen Kirchen nicht blutend und voller Wunden gekreuzigt, dargestellt. Nein. In solchen Kirchen existiert ein auferstandener Jesus nach dem Stil von Arnold Schwarzenegger mit einem Sixpack (Bauchmuskeln) ohne eine Spur von Martyrium und Leiden.

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Christus nicht mehr gekreuzigt dargestellt wird? Was möchte man mit einem gekreuzigten Jesus übermitteln? Das Zeichen ist sehr wichtig. Wenn man einen auferstandenen Jesus zeigt, will man damit sagen: “Denk nicht an das Kreuz. Denk nicht an das Leiden. Alles ist Glorie und Majestät. Denk nicht an den Kreuzweg. Das Kreuzchen an der Wand mit der römischen Zahl (ohne das Bild der Passion) reicht schon. Bloß nicht an Jesus im Tabernakel denken! Nein, nein! Wir entfernen Ihn aus der Mitte. Wir können Ihn hinter einer Säule platzieren oder wir bauen eine Kapelle außerhalb der Kirche. Ja gar keine Referenz (Bezug) auf Jesus! Und dieses rote Lichtlein, das uns die reale Gegenwart unseres Herrn Jesus zeigt, muss man verschwinden lassen. Denn wie kann man nur denken, dass Jesus in der Heiligen Hostie mit Seinem Leib und Blut, Seiner Seele und Gottheit gegenwärtig ist? Nein, nein. Wie kann man daran glauben?! Das rote Licht muss weg! Man muss vernünftig sein, denn der Glaube ist etwas anderes. Wozu die Kommunionbänke? Man soll den “Keks” stehend auf der Hand empfangen. (das alles meint der Pater sehr ironisch). Man braucht keine Kommunionbänke. Man muss nicht so fromm sein! Was soll das? Man muss die Heiligenbilder von den Wänden nehmen.”

So haben die Protestanten (und viele Katholiken) eine Realität entfernt, die den Glauben bereicherte. All die Statuen der Heiligen stellen die Frauen und Männer dar, die ihren Glauben heldenhaft gelebt und so die Heiligkeit erreicht haben. Als wir diese so hohe Decken betrachteten, sahen wir eine ganz andere Realität als die irdische Realität. Durch die Protestantisierung der katholischen Kirche hat man die Symbole vernichtet. Und dies hat viel geschadet. Deswegen ist es nicht seltsam, dass Sie in der Kirche keine Menschen sehen werden, die vor der Messe auf dem Priester wartend fromm knien oder sitzen. Aber Sie werden sicher Menschen sehen, die wie in einem Theater kaugummikauend in einer respektlosen Haltung und mit dem Handy in der Hand auf den “Clown” warten, der mit der nächsten Show anfängt, die Eucharistie (Messe) genannt wird.

Man hat den Respekt, den Anstand und den Sinn der Liturgie verloren. Man hat die katholische Kirche protestantisiert. Und dies aufgrund des Klerikalismus.

Nach dem II. Vatikanum wollte man, dass Hirten und Laien zusammenarbeiten, um eine offenere Kirche zu bauen. Aber was ist passiert? Der Priester wollte nicht mit dem Laien zusammenlaufen, und er fing an, seinen Klerikalismus, d.h. seine Macht auszuüben. Die Priester haben die Laien nicht danach gefragt, ob man die Heiligenbilder und den gekreuzigten Jesus entfernen soll. Nein. Die Priester haben dies mit Druck durchgesetzt. Der Protestantismus ist in die katholische Kirche eingedrungen und dies können wir nicht leugnen. Das ist eine Tatsache.

 

1:16:18

 

Wie viel hat dies geschadet! Man hat den Jungendlichen den Wert der Liturgie, der Kommunionbänke, des Tabernakels, der Eucharistie, des Gekreuzigten Jesus, des Kreuzweges, der hohen Decken, dieser wunderbaren Kunst genommen. Man hat den Jugendlichen die Möglichkeit genommen, durch die Symbolik eine übersinnliche Realität kennenzulernen.

Die Protestanten kritisieren uns so hart, weil sie die antropologische Realität, d.h., die Symbolik nicht kennen. Unsere Liturgie ist voller Symbole. Dies bewegt und erfüllt uns und dies beruht auf dem Wort Gottes. Deswegen klammern sich die Protestanten an die Bibel, denn sie haben nichts anderes. Und wegen der Protestantisierung ist die Frömmigkeit und der Respekt in der Kirche verloren gegangen. Die Menschen benehmen sich unanständig und essen Pommes in der Kirche oder die Mama stillt das Baby.

Es ist wichtig, dass Sie darüber nachdenken. Wir haben uns von bestimmten (typischen) Worten der Protestanten betrügen lassen, wie zum Beispiel: Bruder, Segen. Als ob wir keine katholische Identität mehr hätten. Wir sind nicht die Kinder von Martin Luther. Luther war rebellisch und sagte “nein” zu der Kirche. Er leugnete den Papst, die Liturgie, die Geschichte, die Nachfolge, die Tradition und alle Elemente, welche die Realität der katholischen Kirche bereichern. Heute existieren einige Katholiken, die Komplexe haben und die den Protestanten ähnlich werden wollen, anstatt den Reichtum zu übernehmen, den unser Herr Jesus Christus hinterlassen hat.”

Dr. Galat sagt dazu: “All dies führt zu einer falschen Ökumene. Wir sind für die wahre Ökumene. Wir dürfen auf unsere katholische Identität nicht verzichten. Die Protestanten haben sich von der wahren Kirche entfernt. Mein lieber Freund, Sie sollen unterscheiden und nicht alles glauben, so wie es kommt, denn dies kann Sie dazu führen, dass Sie ihre katholische Identität aufgeben.”

 

Joh 10, 16: “Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Schafstalle sind. Auch sie muß ich herführen, sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirt werden.”

 

ENDE

 

Download zum Verbreiten:  Word und PDF

Hier geht es zu dem Menü der bisher von diesem Apostolat übersetzten und veröffentlichten Videos des katholischen Fernsehsenders Teleamiga  von Dr. José Galat in Kolumbien. Bitte hier klicken !!!