Aus der Broschüre:
Die Wiederkunft des Herrn ist nahe

Bergoglio, der Entfesselte

Bild: Spiegel, Nr. 22/23.05.2015 

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Ist dieser Mann der Stellvertreter Jesu Christi? Kann diese Person wirklich der Nachfolger des Hl. Petrus sein? Ist dieser Mensch jener, zu dem Jesus sagte: „Liebst du mich mehr als diese?, und weide meine Lämmer, weide meine Schafe!“ Kann diese Person jene sein, die Jesus mit der Leitung Seiner Heiligen Kirche beauftragt und die Schlüssel des Himmelreiches  übergeben hat, damit sie stellvertretend für IHN bindet und löst? Schauen Sie sich die Gesichtszüge dieses Menschen genauer an. Sind sie nicht viel mehr die eines Schauspielers oder Possenreißers, als die eines zweiten Christus? Der „Spiegel“, eine Zeitschrift von und für die Welt, hat erkannt, dass dieser Papst anders ist als seine Vorgänger.        FRAGE: ABER WARUM IST ER ANDERS?

 

Bild: http://www.n-tv.de/panorama/Das-Protokoll-der-Papstwahl-article10275986.html

 

Der Rauch nach der Wahl von Jorge Bergoglio am 13. März 2013 zum Papst

Der weiße Rauch bei der Wahl eines Papstes signalisiert: Wir haben einen neuen Papst!

Das Bild erinnert an das Opfer von Abel und Kain (1 Mose 4). Im Religionsbüchlein vor 60 Jahren waren die beiden Opfer bildlich dargestellt. Der Rauch vom Opfer Abels ging senkrecht in die Höhe, der von Kain zog seitlich weg. Gott schaute offensichtlich mit Wohlgefallen auf das Opfer von Abel, auf das Opfer von Kain dagegen nicht, denn Kain war böse. Kain erschlug daraufhin seinen Bruder.

Es war abends als der Rauch aufstieg und warm wird es zu dieser Jahreszeit auch nicht in Rom gewesen sein. Bei kühler Temperatur geht warmer Rauch in die Höhe und verhält sich nicht so, wie hier auf dem Bild. Sollte das nicht als ein Zeichen Gottes angesehen werden?

 

Wir sprechen im apostolischen Glaubensbekenntnis:

„…aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“

Bei jeder Hl. Messe betet der Priester nach dem Vaterunser: „… bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.“

Die Wiederkunft des Herrn ist eine Realität! Alle heutigen Propheten sagen, dass sie sehr nahe ist. 

Wer denkt heutzutage an die Wiederkunft Christi? Von Politikern und Intellektuellen kann man bspw. davon nichts hören. Die bauen auf Menschenweisheit und rechnen – wie die allermeisten Menschen auch – dass es mindestens Jahrzehnte noch so weitergeht wie bisher und der Wohlstand stetig wächst.  

Gott, der Urheber allen Lebens, hat mit den Menschen aber einen ganz anderen Plan. Er sandte seinen Sohn in die Welt, damit er durch seinen Tod am Kreuz die Menschen aus der Knechtschaft Satans erlöst und sie heimführt in sein ewiges, herrliches Reich, in dem es Sünde und Tod nicht mehr gibt. Dass der Mensch eine Seele hat, die ewig lebt und er berechtigt ist, als Kind Gottes dieses Reich zu erben, davon ist in der heutigen Glaubens-Verkündigung kaum etwas zu hören. Wir sind an einem Punkt, an dem die Menschen nicht mehr wissen, wozu sie auf der Welt sind – warum sie überhaupt an Gott glauben sollen. So gesehen, war der furchtbare Kreuzestod Jesu umsonst.

„Wo jedoch die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden“, schreibt Paulus im Römerbrief 5,20. Gott liebt den Menschen unaussprechlich. Er weiß, wie er die Menschheit, die sich auf dem Weg zur Hölle befindet, zur Umkehr bewegen kann. Bisher ist es ihm durch Güte nicht gelungen, doch mit der „Warnung“ und anschließender „Gerechtigkeit“ wird es ihm gelingen.

Es gibt jedoch keine Wiederkunft Christi, ohne vorausgehendes Auftreten des Falschen Propheten und des Antichristen. Das lehrt das Neue Testament sehr deutlich.

 

Inhaltsübersicht

Unwiderlegbare Fakten zum jetzigen Inhaber des Stuhles Petri und Aussagen der Hl. Schrift über den Falschen Prophet

Strahlender Aufstieg und dunkler Abstieg im Leben von Jorge Mario Bergoglio 

Was ist das „Buch der Wahrheit“? 

Das erste Mal in der Geschichte der Kirche: Am Valentinstag 2018 wurden in der Diözese Linz  in Österreich homosexuelle Paare gesegnet

Anselm Grüns Abwege: Martin Luther, Interkommunion, Unbefleckte Empfängnis und aggressive Marienverehrer

Das Drama der Häresie: Untreue in Kleinem in der Lehre des Glaubens ist Verrat. – Rundschreiben „Satis cognitum“ von Papst Leo XIII. 

Befreiungstheologe Leonardo Boff: „Papst Franziskus ist einer von uns!"

Judas Iskariot in der Lehre von Papst Franziskus 

Mein Sohn, Jesus Christus, wird von einem anderen Judas verraten werden, einem Judas mit großer Autorität.

Prophezeiungen der Hl. Hildegard von Bingen über den Antichrist

Die Verwüstung der Kirche – durch die Kirche

Mein Volk, stärke Deinen Geist durch das Gebet, da er das Hauptfeld des Kampfes sein wird! 

Wenn ihr über die Propheten, die vom Himmel gesandt sind, Hass verbreitet, seid ihr einer Sünde schuldig, die enorme Folgen hat!

 

» Und wenn der Südwind weht, dann sagt ihr:

Es wird heiß. Und es trifft ein.

Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des

Himmels könnt ihr deuten. Warum könnt ihr dann

diese Zeit nicht deuten?

Warum findet ihr nicht schon von selbst das

rechte Urteil? «  (Lk 12,55-57)

 

Unwiderlegbare Fakten zum jetzigen Inhaber des Stuhles Petri
und Aussagen der Hl. Schrift über den Falschen Prophet!

Jorge Mario Bergoglio, heute Papst Franziskus, wurde am 17. Dezember 1936 in Buenos Aires (Argentinien) geboren. Am selben Tag schrieb die Hl. Schwester Faustyna Kowalska, die Künderin der Göttlichen Barmherzigkeit, Nachstehendes in ihr Tagebuch. In Bezug auf Papst Franziskus und das, was wir heute über ihn wissen – wie die folgenden Seiten zeigen – stimmt das sehr nachdenklich:  

823  17.12.[1936]. Den heutigen Tag habe ich für die Priester aufgeopfert. An diesem Tag habe ich mehr als zu irgendeiner Zeit leiden müssen, innerlich und äußerlich. Ich wusste nicht, dass man an einem einzigen Tag so viel leiden kann. …

824 … Ich fühle, dass ich unter Seinem (Jesu) besonderen Einfluss stehe. Um Seiner unbegreiflichen Entscheidungen willen vereinigt Er sich mit mir auf besondere Weise und lässt mich in unfassbare Geheimnisse eindringen. Es besteht ein Geheimnis, das mich mit dem Herrn verbindet, das niemand wissen darf, selbst die Engel nicht; und wenn ich es auch aussprechen wollte, so könnte ich es gar nicht und doch lebe ich daraus und werde ewig leben. Dieses Geheimnis unterscheidet mich von anderen Seelen hier auf Erden und in der Ewigkeit.

Katholisches.info publizierte am 14.12.2013 das „persönliche Bekenntnis“ von Papst Franziskus vor seiner Priesterweihe vor 44 Jahren: Bekannt wurde seine „Confessio“ durch die katholische Journalistin Stefania Falasca. Falasca war von 1988 bis 2012 Redakteurin des katholischen Monatsmagazins 30Giorni und ist seither unter anderem für Avvenire, die Tageszeitung der Italienischen Bischofskonferenz, publizistisch tätig. Das „Bekenntnis“ wurde bereits 2010 ein erstes Mal in Argentinien von Sergio Rubin und Francesca Ambrogetti in ihrem Buch El Jesuita (Der Jesuit. Gespräche mit Kardinal Jorge Bergoglio SJ) auf den Seiten 128-129 veröffentlicht.

Papst Franziskus wurde am 13. Dezember 1969 in Argentinien, vier Tage vor seinem 33. Geburtstag, zum Priester geweiht. Wenige Tage vor seiner Weihe verfaßte er ein persönliches Glaubensbekenntnis:

 

» Confessio“ von Jorge Mario Bergoglio SJ, 1969

- Ich will an Gott Vater glauben, der mich liebt wie einen Sohn, und an Jesus, den Herrn, der seinen Geist in mein Leben eingegossen hat, um mich zum Lächeln zu bringen und mich so in das Reich des ewigen Lebens zu führen.

- Ich glaube an meine Geschichte, die vom Anblick der Liebe Gottes durchdrungen wurde und mich am Frühlingstag, den 21. September, zur Begegnung geführt hat, um mich einzuladen, ihm nachzufolgen.

- Ich glaube an meinen Schmerz, der unfruchtbar ist wegen des Egoismus, in den ich mich flüchte.

- Ich glaube an die Unzulänglichkeit meiner Seele, die zu verschlingen versucht, ohne zu geben… ohne zu geben.

- Ich glaube, daß die anderen gut sind, und daß ich sie ohne Furcht lieben soll, und ohne sie je zu verraten, um für mich eine Sicherheit zu suchen.

- Ich glaube an das Ordensleben.

- Ich glaube, daß ich viel lieben will.

- Ich glaube an den täglichen, brennenden Tod, den ich fliehe, der mich aber anlächelt und mich einlädt ihn anzunehmen.

- Ich glaube an die Geduld Gottes, annehmend, gut wie eine Sommernacht.

- Ich glaube, daß Vater im Himmel beim Herrn ist.

- Ich glaube, daß auch Pater Duarte dort für mein Priestertum Fürsprache hält.

- Ich glaube an Maria, meine Mutter, die mich liebt und mich nie alleinlassen wird. Und ich erwarte die Überraschung eines jeden Tages, in dem sich die Liebe, die Kraft, der Verrat und die Sünde zeigt, die mich bis zur endgültigen Begegnung mit jenem wunderbaren Antlitz begleiten werden, von dem ich nicht weiß, wie es ist, das sich dauernd fliehe, das ich aber kennenlernen und lieben will. Amen. «

 

Der frühere Generalobere der Jesuiten, Peter Hans Kolvenbach, empfahl damals Rom, Pater Jorge Mario Bergoglio SJ ((Societas Jesu = Gesellschaft Jesu; Jesuit), wegen seiner unausgeglichenen Persönlichkeit nicht zum Bischof zu weihen. Er argumentierte, dass Bergoglio unter schweren psychischen Störungen litt. Wer ihn als Erzbischof erlebt hat und unter ihm litt, kann diese Ungleichgewichte bezeugen, wie es auch der ehemalige Nuntius in Argentinien, Mons. Adriano Bernardini, bezeugte, der ihn als kranken Mann und machtgierig bezeichnete. (Diego GENOUD, Massa. Die nicht autorisierte Biographie, amerikanisch , Buenos Aires, 2015, S.. 96).

Papst Franziskus hat verraten, dass er sich sechs Monate lang einmal die Woche von einer jüdischen Psychoanalytikerin behandeln ließ. Der Papst war bei der Behandlung 42 Jahre alt und der Provinzial der Jesuiten in Argentinien. Die Psychoanalytikerin habe ihm sehr dabei geholfen, „einige Dinge zu klären“.

Das Buch von Bergoglios Landsmännin Erika Rosenberg, die Bergoglio mehrere Male begegnete, und das im Februar 2015 auf den Markt kam, beruft sich auf Erinnerungen von Familienmitgliedern und engen Weggefährten. BILD veröffentliche daraus am 23.02.2015 unter der Überschrift: » 10 Dinge, die wir noch nicht über Franziskus wussten «, Folgendes: Punkt 4: Im Jahr 1973 wurde Bergoglio überraschend zum Provinzial ernannt, zum obersten Jesuiten Argentiniens. 1979 endete die Amtszeit, danach ging es mit der Kirchenkarriere seit- und abwärts. Bis er ins 800 Kilometer von der Hauptstadt entfernte Cordoba geschickt wurde: 1990, so die Buchautorin, „ließ sich nicht länger übersehen, dass Bergoglio auf dem Abstellgleis gelandet war. Ein Priester ohne Projekte und Perspektive. Ein Mann scheinbar ohne Zukunft.“ Bergoglio habe sich in dieser Zeit „müde und schleppend bewegt. Hinter seinem Rücken nannte man ihn den Pater von der traurigen Gestalt“. Nach seiner Rückkehr nach Buenos Aires blühte er sichtbar auf. 1998 war er Erzbischof, 2001 Kardinal.

Erzbischof Bergoglio wurde 1999 zum Ehrenrotarier des Rotary Clubs Buenos Aires ernannt und erhielt 2005 den Silver Laurel Preis des Clubs als „Person des Jahres“. („Rotary“ ist eine Untergruppierung der Freimaurerei.)

Die „Mafia St. Gallen“ – so nannte sich lt. des Mitglieds Kardinal Danneels von Brüssel dieser Geheimzirkel von Bischöfen und Kardinälen – arbeitete mit dem Ziel, Benedikt zu stürzen und Bergoglio auf den Stuhl Petri zu bringen. 2013 gelang dieser Gruppe, was ihr im Konklave 2005 noch versagt blieb. Der Hl. Franz von Assisi hat den Betrug prophetisch angedeutet, indem er sagte, dass einer nicht kanonisch auf den Thron Petri kommt.

Dadurch erfüllte sich 2 Thess 2,7: Denn das Geheimnis der Bosheit ist schon am Werke; nur muß erst der aus dem Weg geräumt sein, der es bis jetzt aufhält.

 

Der Welt wird bald die am meisten täuschende Lüge präsentiert werden, welche die Menschheit zu diesem Zeitpunkt unmöglich erkennen kann. (Buch der Wahrheit, 20.07.2012)

Aufgrund der Konstitution “Universi Dominici Gregis” über die Vakanz des Apostolischen Stuhles und die Wahl des Papstes (22. Februar 1996) von Johannes Paul II. sind Absprachen jeder Art, um einen bestimmten Kandidaten „durchzubringen“,  strengstens verboten:

Die wahlberechtigten Kardinäle müssen sich jeder Form von Verhandlungen, Verträgen, Versprechen oder sonstiger Verpflichtungen jeder Art enthalten, … Ich belege ab sofort die Übertreter dieses Verbotes mit der Exkommunikation latae sententiae. (Ausschnitt aus Nr. 81)

 

Papst Benedikt sagte am 24. April 2005 bei seiner Amtseinführung: Betet für mich, dass ich nicht furchtsam vor den Wölfen fliehe! Am 11. Mai 2010 auf dem Flug nach Fatima: Die größte Verfolgung der Kirche kommt nicht von den äußeren Feinden, sondern erwächst aus der Sünde in der Kirche.

Die Muttergottes zum Gründer der Marianischen Priesterbewegung Don Gobbi, 6. September 1986: Das ist die von mir (in Garabandal) vorausgesagte Zeit, in der Kardinäle gegen Kardinäle sein werden, Bischöfe gegen Bischöfe, Priester gegen Priester, und die Herde Christi von den reißenden Wölfen zerrissen wird, die sich unter dem Anschein wehrloser und zahmer Lämmer eingeschlichen haben. Unter diesen sind auch einige, die hohe und verantwortungsvolle Positionen einnehmen, und durch sie ist es Satan gelungen, selbst an die Spitze der Kirche vorzudringen und dort zu wirken.

Am 14. März 2013, am Morgen nach dem Konklave, veröffentlichte Großmeister Gustavo Raffi im Namen des Großorient von Italien eine Presseerklärung, deren Kernaussage lautete: Con Papa Francesco nulla sarà  pi๠come prima (Mit Papst Franziskus wird nichts mehr sein wie vorher).

Der Großmeister der Großloge von Paraguay sagte in einem öffentlich ausgetragenen Disput mit dem Erzbischof von Asuncion, daß sich Papst Franziskus als Erzbischof von Buenos Aires mit dem Großmeister der Großloge von Argentinien getroffen habe.

 

Als Benedikt XVI. am 11. Februar 2013 seinen Rücktritt bekanntgab, schlug nach sieben Stunden der Blitz in die Kuppel des Petersdomes ein. Kann es abwegig sein, hier an die Worte Jesu zu erinnern: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen (Lk 10,18)!

Papst Franziskus hatte nach eigenen Worten immer wieder Glaubenszweifel. Oft habe er religiöse Krisen erlebt, als Jugendlicher, Seminarist, Priester, Ordensmann, Bischof und Papst, sagte er beim Besuch eines römischen Studienkollegs. Dabei habe er auch die Unverfrorenheit besessen, Jesus zu tadeln, und den Glauben als Illusion oder Alibi empfunden. Solche Zweifel bezeichnete der 79-jährige Papst gleichwohl als notwendig: Einem Christen, der keine Glaubenskrisen kenne, fehle etwas, sagte er lt. dem vom Vatikan veröffentlichten Redeskript. (Glaubenszweifel für den Stellvertreter Christi wahrlich kein gutes Omen. Zum Vergleich: Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht (Hebr 11,1).

Papst-Sekretär Georg Gänswein war zunächst sehr irritiert über die demonstrative Missachtung des Protokolls durch Franziskus. Er habe es als Affront des neuen Papstes gegen seinen Vorgänger Benedikt XVI. empfunden, dass Franziskus sich geweigert habe, die päpstlichen Gemächer im Apostolischen Palast zu beziehen. Der bis heute (04.12.2013) im Gästehaus des Vatikan wohnende Franziskus habe ihm dann aber erklärt, er werde in der Papstwohnung trübsinnig und wolle unter Leuten leben.

Die Kirche gehe in die Richtung einer tiefen und weltweiten Erneuerung. Das meinte Kardinal Maradiaga Rodriguez von Tegucigalpa, Honduras, bei einem Vortrag in den USA im Januar 2015. Über die Zeit nach dem Zweiten Vatikanum sagte er: Alles in der Kirche verändert sich. Papst Franziskus wolle den Umbau der Kirche zu einem Punkt führen, wo er unumkehrbar sei. Maradiaga ist Mitglied des C9-Rates, welchen Papst Franziskus zu seiner Beratung und Hilfe installierte.

Das von Franziskus unterzeichnete nachsynodale Schreiben „Amoris laetita“, das „lehramtlich“ sei, erlaubt wiederverheiratet Geschiedenen, die größtenteils wegen Ehebruch permanent in schwerer Sünde leben, nach Gewissensentscheid den Empfang der hl. Kommunion. – Berechtige Fragen hierzu von Kardinälen, Bischöfen und anderen namhaften Personen ließ Bergoglio unbeantwortet. Einige Stellungnahmen: 

Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche forderte während der Synode den Papst auf, den Katechismus zu lesen. Wörtlich sprach Schewtschuk von der Notwendigkeit, den Gläubigen und dem Papst eine klare Botschaft zu senden, daß die Familie die feste und sakramentale Bindung zwischen einem Mann und einer Frau ist. Eine erschütternde Situation von unerhörter Peinlichkeit.

Bischof Fellay (Generalobere der Pius-Priesterbruderschaft) sagte zur sich abzeichnenden Richtung der Familiensynode 2014: Die Tür, die geöffnet wird, ist eine Tür zur Hölle! Diese Prälaten, die die Schlüsselgewalt verwalten, das heißt die Gewalt, die Tore des Himmels zu öffnen, schließen diese Tore und öffnen die Tore der Hölle. Es ist unglaublich! Es ist verrückt! Absolut verrückt!

Bischof Athanasius Schneider bei einem Vortrag 2017 in Polen: Amoris Laetitia „scheint“ Ehebrechern zu erlauben, weiterhin im Ehebruch zu leben und könnte darum ihren ewigen Verlust der Seele verursachen.  Wir können nicht mit unserer Ewigkeit spielen. Gemäß Schneider trägt Franziskus eine große Verantwortung für die gegenwärtige Situation, weil er nichts tut, um sie zu verhindern. Der Bischof weist darauf hin, dass sexuelle Handlungen gemäß dem Willen Gottes nur innerhalb der Ehe erlaubt sind. Es gibt keine Ausnahmen.

An anderer Stelle: Wir befinden uns bereits in einem Schisma, der Art – sagt er – , dass die Schismatiker in Einheit mit dem Papst sind, aber nicht mit Christus. Was dies bedeutet, ist offensichtlich: der Papst ist obwohl er das Amt noch ausübt in einer de facto Spaltung mit all seinen Vorgängern. Eine falsche Lehre ist keine Änderung der Lehre, eine perverse Disziplin ist keine neue Disziplin.

Kardinal Burke sah bei der Familien-Synode, daß es fast so schien, als sei das Lehramt ganz vergessen. Es war, als befasse die Kirche sich zum ersten mal mit der Frage der Ehe und der Ehelehre, obwohl beides sowohl in der Lehre als auch in der Pastoral enthalten ist, einer der tiefgehendsten Wertschätzungen der Ehe, die man finden kann. Der Kardinal erwähnte "Familiaris consortio" von Johannes Paul II., "Humanae Vitae" von Papst Paul VI. und "Casti cannubi" von Papst Pius XI.. Die Relatio der Synodenmitte (2014) war für Burke eines der traurigsten Dokumente, die ich mir je als von der Kirche kommend hätte vorstellen können. Viele unter uns waren über diese Idee entsetzt, die im Bericht präsentiert wurde, daß auf irgendeine Weise etwas Gutes aus einer Tat der Todsünde entstehen könne. Das ist unmöglich.

Bischof Marian Eleganti: Widersprüchlichkeit ist für mich keine Signatur des Heiligen Geistes. Nun aber stehen widersprüchliche Interpretationen von Amoris Laetitia in Raum, die von Bischöfen und Bischofskonferenzen promulgiert und vertreten werden, gar nicht zu denken an das Chaos an der Basis, wie einzelne Priester mit der Frage umgehen zusammen mit den betroffenen Paaren. Wo bleiben da objektive Kriterien für die Gewissensprüfung und Entscheidung? Den Gnadenstand kann ja niemand beurteilen. Da Papst Franziskus zu den damit verbunden ernsten Fragen, z.B. ob die bisherige Lehre der Päpste noch gültig ist (ich denke vor allem an Veritatis Splendor von Johannes Paul II. und in diesem Zusammenhang an die traditionelle Lehre über die in sich schlechten Taten) schweigt (vgl. seine Verhalten gegenüber den Dubia), reden alle möglichen Leute.

Prof. Dr. Georg May in der „Kirchlichen Umschau“: „Amoris laetitia“ enthält viele schiefe, falsche und irreführende Passagen.  May kritisiert die – Zitat: fundamentale Falschaussage bezüglich der Kommunion kommunionunwürdiger Personen. Mit der Anrufung des Gewissensurteils könne die gesamte Glaubens- und Sittenlehre umgestürzt werden.

Der Rechtsanwalt Christopher Ferrara (USA) hält den von Papst Franziskus eingeführten Begriff der Unterscheidung für irreführend. Es sei ein Codewort, um Ehebrecher zur Kommunion zuzulassen, ohne die ehebrecherische Beziehung zu beenden. Ferrara weist darauf hin, dass Gott allein die subjektive Schuldhaftigkeit eines Ehebrechers kennt. Ein Priester könne das nicht tun.

Papst Franziskus nimmt Eheschließungen auch im Flugzeug vor. Für eine katholische Trauung gilt aber die sogenannte  "Formpflicht", die darin besteht, dass die Eheschließung in einer KIRCHE erfolgen muss. Es gibt Ausnahmen, die der Zustimmung des Bischofs bedürfen: z.B. Kranke, die im Hospital sind, Gefängnisinsassen oder ähnliche Fälle.

Die Eheannullierung wurde von ihm sehr vereinfacht. Die Ortsbischöfe können weitgehend selber entscheiden.

Valentinstag 2014: Franziskus präsentiert eine besondere Version des Vaterunser für Paare: Statt Unser tägliches Brot gib uns heute sollten sie beten: Unsere tägliche Liebe gib uns heute.

Er hat der Kirche durch Absetzen guter Bischöfe und Einsetzen schlechter, sogar homophiler, enormen Schaden zugefügt. Progressive Kandidaten für Bischofsernennungen werden seit Franziskus generell bevorzugt. Schon allein diese Tatsache sollte jedem Katholiken die Augen öffnen!

Derzeit (Januar 2018) denkt Franziskus über eine Lockerung des Priesterzölibats nach. Eine Kommission arbeitet an der Enzyklika „Humanae vitae“ von Papst Paul VI., um sie neu zu interpretieren. „Humanae vitae“ verbietet die künstliche Verhütung.

Auf Homosexuelle angesprochen antwortet der Stellvertreter Christi: Wer bin ich, um zu urteilen? Jesus hätte gesagt: Wenn du das Leben erlangen willst, halte die Gebote (Mt 19, 17).

Pater James Martin SJ, der Herausgeber der Jesuitenzeitschrift „America“, nahm einen Homosex-Preis entgegen. In seiner Rede sagte er, dass Papst Franziskus die Homosexualität im Gegensatz zur katholischen Lehre nicht länger als „ungeordnet“ betrachte. Pater Martin bezeichnete zwei Bischöfe als besonders Homosex-freundlich: Kardinal Christoph Schönborn von Wien und Bischof Vincent Long Van Nguyen von Parramatta in Australien.

Der US-Jesuit James Martin ist seit Jahren für seine homophile Kampagne in den Schlagzeilen. Seit ihn Papst Franziskus zum Consultor des römischen Kommunikationssekretariats ernannte, verfolgt er seine eigenwilligen Ziele umso ungehemmter. In einem jüngsten Interview (2018) beschuldigte P. James Martin nämlich den Katechismus der Katholischen Kirche, dazu beizutragen, dass junge Homosexuelle Selbstmord begehen, weil darin homosexuelle Handlungen als sündhaft und in sich ungeordnet bezeichnet werden. Der Mitbruder des amtierenden Papstes, den Franziskus, obwohl umstritten, erst im April des vergangenen Jahres (2017) durch eine Berufung nach Rom ehrte, bedient sich der im dominanten Kontext überaus effizienten Diskriminierungskeule. Anstatt Homosexuelle über die katholische Lehre (und dass sie, wenn sie nicht umkehren, des ewigen Lebens verlustig gehen) aufzuklären, werden sie per definitionem zu Opfern erklärt, zu Opfern der katholischen Kirche.

Papst Franziskus hatte bei seinem USA-Besuch 2015 ein privates Treffen mit einem langjährigen Freund aus Argentinien, der seit 19 Jahren in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung lebt. Yayo Grassi, ein Atheist und offen bekennender Homosexueller, brachte am 23. September seinen Partner, Iwan Bagus, in die Vatikan-Botschaft zu einem kurzen Papstbesuch. Grassi sagte, der Papst wüsste seit langem, dass er (Grassi) homosexuell sei, habe aber nie seine Sexualität oder seine gleichgeschlechtliche Beziehung verurteilt noch sei er wertend gewesen oder habe sich negativ darüber geäußert. (CNN)

Bergoglio ehrt Abtreibungsförderer mit Orden oder bezeichnet sie als „ganz Große“. Lilianne Ploumen (Niederlande), eine der einflussreichsten Lobbyistinnen für Abtreibung und Homosexualität in der EU wurde mit dem Päpstlichen Orden des Hl. Gregor des Großen ausgezeichnet. Die zweite Abtreibungsbefürworterin ist die Italienerin Emma Bonino. Papst Franziskus hat den beiden aufgrund ihrer “Arbeit” öffentlich gratuliert.

Emma Bonino (Italien) wurde von ihm als „ganz Große“ bezeichnet. Sie ist die Personifikation der Kirchen- und Lebensfeindschaft. Sie gründete zur „Befreiung“ der Frau, das Informationszentrum über Sterilisation und Abtreibung (CISA) und wurde zur bekanntesten Abtreibungsaktivistin. Sie beschuldigte sich selbst, 10.141 ungeborene Kinder getötet zu haben. Die illegalen Abtreibungen habe sie „mit einer Fahrradpumpe“ durchgeführt, rühmte sie sich selbst.

Er löste – wie ebenfalls vom Hl. Franz von Assisi vorausgesagt – den blühenden Orden der Franziskaner der Immaculata auf, ohne Begründung.

Den Beichtstuhl brachte er mit einer Folterkammer in Verbindung.

Verbreitet im Vatikan ein Klima der Angst.

Christen und Moslems würden  zum gleichen Gott beten. Das ist aber unmöglich. Der Urheber der Heiligen Schrift ist der dreifaltige Gott, der Gott der Christenheit. Es ist völlig ausgeschlossen, dass dieser Gott auch der Urheber des Korans ist. Weil es aber nur „einen“ Gott gibt, (außer mir gibt es keinen (Jes 45,21), kann Allah, der Gott der Moslems, nur jener gefallene Engel sein, der selbst Gott sein wollte – und daher den Himmel verlor.  

 

Fortsetzung

 

Katholiken sollen Andersgläubige nicht in die Kath. Kirche zurückführen. Er sagte: Proselytismus ist eine Riesendummheit, es hat gar keinen Sinn. An anderer Stelle: Die schlimmste Sache von allen ist es, andere zu einer Religion bekehren zu wollen.

Der Papst habe laut dem kanadischen Theologen Brian Stiller ausdrücklich festgestellt, dass er nicht daran interessiert sei, Evangelikale zum Katholizismus zu bekehren. Franziskus wolle, dass Menschen Jesus in ihrer jeweiligen eigenen Gemeinschaft finden. Die Christen sollen sich nicht auf unterschiedliche Lehrmeinungen konzentrieren, sondern darauf, „die Liebe Jesu zu zeigen“.

Franziskus meint, dass keiner für immer verdammt werden könne, denn das sei nicht die Logik des Evangeliums.

Ob ein Kind von Katholiken, Protestanten, Orthodoxen oder Juden erzogen wird, das interessiert mich nicht. Hauptsache es wird erzogen und es hat keinen Hunger.

Er glaubt, dass Gott nicht sein könne ohne den Menschen.

Die argentinische Theologin Emilce Cuda hat vor cruxnow.com erzählt, dass Papst Franziskus in der Theologie eine - Zitat - Einheit in Verschiedenheit wünsche. Franziskus habe das mit der Trinität verglichen. Die drei göttlichen Personen würden – so der Papst - hinter verschlossenen Türen miteinander streiten und nach außen das Bild von Einheit abgeben.

 

Fortsetzung folgt